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Aktuelles vom Gesunden Niederösterreich
Vorsorgepreis: Die Gewinner 2008 berichten
Bild downloaden Foto: LH Dr. Erwin Pröll, LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka, Dr. Vera Russwurm und alle niederösterreichischen GewinnerInnen des Vorsorgepreises 2008
LH-Stv. Sobotka: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Viele nachhaltige Vorsorgepreisprojekte werden in Niederösterreich fortgeführt.“
Am Sonntag, 7. März wird zum 3. Mal das Geheimnis um die Sieger des niederösterreichischen Vorsorgepreises gelüftet. Man darf gespannt sein, welche Projekte diesmal als beste im Bereich Gesundheitsvorsorge niederösterreich- und österreichweit gekürt werden… Doch was wurde aus den ersten Siegerprojekten im Jahr 2008? Die ehemaligen Gewinner liefern einen Bericht!
Im März 2008 war es erstmals soweit: der niederösterreichische Vorsorgepreis wurde feierlich im Festspielhaus in St. Pölten verliehen. Jener Preis, der vom Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka ins Leben gerufen wurde, um Initiativen mit Vorbildwirkung zu würdigen und die Bevölkerung für Gesundheitsvorsorge zu sensibilisieren.
Unter damals mehr als 300 Einreichungen aus ganz Österreich in den Kategorien Gemeinden/Städte, private Initiativen, Betriebe und Bildungseinrichtungen traten 4 niederösterreichische Sieger hervor. Stolz und bejubelt wurde der Preis von ihnen entgegen genommen.
Nach 2 Jahren stellt sich die Frage: Was wurde aus den damaligen niederösterreichischen Siegerprojekten? Eines kann schon vorweg verraten werden: still geworden ist es um sie keineswegs! Denn Nachhaltigkeit zählt zu den wesentlichen Kriterien der Gesundheitsvorsorge.
Die aus Bronze gegossene Trophäe der „Hygieia“, welche die Göttin der Gesundheit symbolisiert, hat wohl in jeder Siegereinrichtung ein schönes Platzerl gefunden, denn schließlich ist man stolz darauf, diese besondere Auszeichnung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll erhalten zu haben. Das verbindet die Siegerprojekte 2008 miteinander. Wohl aber auch der Gedanke, Gesundheitsvorsorge weiterhin ins Land zu tragen.
„Vorsorgen heißt Sorge tragen – für sich selbst, aber auch seine Mitmenschen. Es ist schön zu sehen, dass im Anschluss an die Verleihung des Vorsorgepreises viele herausragende Ideen und Projekte weitergeführt und weiterentwickelt werden. Für das unermüdliche und oftmals ehrenamtliche Engagement der Projektteilnehmer möchten wir uns herzlich bedanken“, freuen sich Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.
So hat beispielsweise in der Kategorie „Gemeinden/Städte“ „Gesundes Tulln“ mit seiner Vorsorgeplattform den Vorsorgepreis 2008 gewonnen. Auf dieser Plattform werden bis heute einerseits im Namen der Stadtgemeinde Kurse für Gesundheitsveranstaltungen angeboten und andererseits widmet man sich darin der Vernetzung sämtlicher Initiativen in Tulln. „Seit der Preisverleihung 2008 hat sich unser Kursangebot ständig weiter entwickelt, es hat sich aber auch die Anzahl der Netzwerkpartner vergrößert“, erzählt Doris Weisel, von „Gesundes Tulln“ stolz, „das Preisgeld floss zum Teil in die Ausrichtung von Gesundheitsevents und wurde für die Umstrukturierung der Homepage verwendet, zum Teil haben wir aber auch Schul- und Kindergartenprojekte damit unterstützt.“ Was die steigende Motivation in Sachen Gesundheitsvorsorge durch den Vorsorgepreis bestätigt. „Gesundes Tulln“ erhielt im Vorjahr eine Prämierung für das Projekt „Ernährungswerkstatt für Kinder und Jugendliche“ durch die Initiative "Gesundes Niederösterreich: Tut gut!". Künftig möchte sich „Gesundes Tulln“ noch mehr der Vernetzung und Projektunterstützung der Netzwerkpartner widmen, daher wurde nun erstmals der Tullner Gesundheitspreis ausgeschrieben – „mit der Grundidee, vorbildhafte Aktionen aufzuzeigen und die Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit in der Bevölkerung zu stärken.“ Ein Zeichen dafür, dass der Vorsorgepreis rund um die Donaugemeinde Tulln große Wellen geschlagen hat.
Wie das Preisgeld ausgegeben wird, will wohl überlegt sein. In der HLW Zwettl, die im Jahr 2008 mit dem Projekt „Die gefinkelten Fünf“ die „Hygieia“ im Bereich Bildungseinrichtungen erhielt, wurde es bis dato noch nicht investiert, sondern soll – ganz im Gegenteil - noch vermehrt werden, um nachhaltige Anschaffungen tätigen zu können. „Die erste Idee war, ein Freiluft-Fitness Gerät anzuschaffen“, erzählt die Schulärztin Dr. Ulrike Haydn-Raab, „eine Klasse hatte auch einen Motorikpark besichtigt und ausprobiert, doch die Kosten hierfür überstiegen bei Weitem das Budget. Der Plan nun ist es, eine Freiluftklasse zu errichten, in der dann der Unterricht an der frischen Luft abgehalten werden kann. Das Projekt wird vielleicht schon im nächsten Frühjahr verwirklicht werden können!“
Wer heuer im Bereich „Vorsorgen“ die Nase vorne hat, wird im Rahmen der feierlichen Matinée am 7. März im Festspielhaus verkündet. Aber fest steht mit Sicherheit schon eines: auch wenn man letztendlich nicht mit der begehrten Statue „Hygieia“ nach Hause geht, zählt man zu den Siegern – denn wer sich mit den Themen Gesundheitsförderung und Prävention auseinandersetzt, hat von Haus aus schon gewonnen.

